Aktuelles

Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Internetseite der ILE-Region Calenberger Land. Die Region „Calenberger Land“ liegt im westlichen Teil der Region Hannover und wird durch die Landeshauptstadt Hannover und dem Höhenzug Deister eingerahmt.

Erfahren Sie auf den nächsten Seiten mehr über die Region und unsere Arbeit....

 


 

Aktuelle Meldungen

 

Regionale Integrationskonferenz zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement"

Am 6. März 2017 fand die vierte Integrationskonferenz des Bündnisses "Niedersachsen packt an" unter der Überschrift 'Bürgerschaftliches Engagement' in Hannover statt. Unter dieser Überschrift sind dort zentrale Akteurinnen und Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen von Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen gekommen, um sich zu informieren und gemeinsam zu diskutieren.

Die Ergebnisse der Integrationskonferenz  aus Hannover werden, wie auch schon zu den Themen 'Sprache', 'Arbeit' und 'Wohnen und Leben' in 2016 in 'Regionalen Integrationskonferenzen' - organisiert durch die Ämter für regionale Landesentwicklung - vertieft.

Die regionale Integrationskonferenz zum Thema 'Bürgerschaftliches Engagement' wird für den Amtsbezirk Leine-Weser am 9. Mai 2017 von 10.00 bis ca. 14.30 Uhr im Szenario in Hildesheim stattfinden.

Im ersten Teil der Veranstaltung werden gute Beispiele aus der Region Leine-Weser vorgestellt. Dabei erhalten ausgewählte Akteure die Gelegenheit ihre Arbeit/ ihr Projekt/ oder ihre persönliche Geschichte in einer Talkrunde zu präsentieren.

Im zweiten Teil wird ein ‚Interkulturelles Training für Multiplikatoren in der Flüchtlingsarbeit‘ angeboten. Das Training ist konzipiert für ehrenamtliche, nebenamtliche sowie hauptamtliche Helferinnen und Helfer und vermittelt grundlegende Methoden des interkulturellen Trainings, die vor Ort in der Arbeit mit Flüchtlingen umgesetzt werden können.

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.

 


Niedersachsen fördert nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums mit mehr als 100 Millionen Euro

Agrarminister Meyer: Neuer Rekord bei der Förderung lebendiger Dörfer – 20 Millionen Euro mehr als im Vorjahr für innovative Projekte auf dem Land

HANNOVER. Niedersachsen kann seinen Vorjahres-Rekord bei der Förderung des ländlichen Raums nochmals toppen: Agrarminister Christian Meyer hat im Zuge der Förderrichtlinie „ZILE" (Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung) mehr als 1600 Anträge mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro genehmigt - rund 20 Millionen Euro mehr als 2016. „Es ist mir eine große Freude, so viel Unterstützung für innovative und nachhaltige Projekte in allen Regionen Niedersachsens zu leisten", sagte der Minister. „Vom Dorfladen bis zum Hofcafé, von sozialen Projekten über den ländlichen Tourismus bis zum Erhalt des Kulturerbes ist alles dabei, was unseren ländlichen Raum besser und attraktiver macht. Unter Rot-Grün wird die Lebensqualität auf dem Land gefördert wie noch nie", so Meyer, der sich persönlich und erfolgreich für deutlich mehr Fördermittel für Niedersachsen stark gemacht hat.

Mit den Fördersummen werden unter anderem leerstehende Gebäude in den Orten umgebaut und wiederbelebt, die ländliche Infrastruktur verbessert und Nahversorgungseinrichtungen wie Dorfläden, Dorfkneipen und Hofcafés unterstützt. Nach der Freigabe der Fördermittel durch den Minister leiten nun die für die Umsetzung zuständigen Ämter für regionale Landesentwicklung (ÄrL) die nächsten Schritte ein. Zum Stichtag Mitte Februar dieses Jahres waren mehr als 1.600 Anträge eingetroffen. „Die Anzahl der Anträge hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit rund 880 fast verdoppelt", so Meyer. Die Bürgerinnen und Bürger zeigten ein stetig wachsendes Interesse an den zahlreichen Möglichkeiten der ZILE-Förderung. „Sie nutzen das Potenzial zur Aufwertung ihrer Lebensräume und beantragen Fördergelder für tolle Projekte", sagte der Minister.

Rund 60,7 Millionen Euro stammen aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER), etwa 39,4 Millionen Euro fließen aus der „Gemeinschaftsaufgabe für Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK)". Die Schwerpunkte der ZILE-Förderung 2017 liegen in der Dorfentwicklung mit nahezu 60,2 Millionen Euro, gefolgt von den Basisdienstleistungen zur Grundversorgung der örtlichen Bevölkerung mit 12,4 Millionen Euro und der Flurbereinigung mit etwa 9,2 Millionen Euro - jeweils inklusive Ko-Finanzierung. Daneben spielen der ländliche Wegebau mit etwa 8,8 Millionen Euro und der ländliche Tourismus mit rund 6,8 Millionen Euro Gesamtvolumen eine bedeutende Rolle.

Zum 1. Januar 2017 wurden die ZILE-Optionen nochmals optimiert, so dass in einigen Bereichen die Fördersätze angehoben werden können. Zugleich wurde die Förderung von Kleinstunternehmen zur Sicherung der Grundversorgung vor Ort ermöglicht. Mit dieser neuen Maßnahme können erstmals Projekte gefördert werden, bei denen der Antragsteller ein Kleinstunternehmer mit weniger als zehn Mitarbeitern ist. So werden etwa Handwerksbetriebe in ländlichen Räumen unterstützt, die in die Einrichtung oder Erweiterung bestehender Werkstatteinrichtungen investieren. Eine Förderung erhält zum Beispiel eine lokale Schlachterei mit regionalen Produkten. „Solche Maßnahmen erhalten die Wirtschaftskraft in den Regionen und sichern wichtige Arbeitsplätze im direkten Umfeld", sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer.

Hintergrund:

Agrarminister Meyer hatte bei den Verhandlungen zur Verteilung der EU-Fördermittel im Jahr 2013 einen großen Erfolg erzielt: Obwohl der EU-Fördertopf für den ländlichen Raum um zehn Prozent gesunken ist, stieg er in Niedersachsen durch einen neuen Verteilungsschlüssel auf 1,1 Milliarden Euro für die Förderperiode bis 2020. Mit staatlichen Ko-Finanzierungen werden somit durch alle ELER-Maßnahmen insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro öffentliche Mittel in den ländlichen Raum Niedersachsens investiert.

Quelle: Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 


Fortbildung „Gemeinschaftliche Wohnprojekte und ambulant betreute Wohngemeinschaften: Initiieren, realisieren und fördern“

Gemeinschaftliche Wohnprojekte zur Miete, im Eigentum oder in neuen Genossenschaften: Immer mehr Menschen suchen Gemeinschaft, Unterstützung im Alltag und ein tragfähiges soziales Netz. Ihr Ziel ist es, in ihrer individuellen Wohnung und dabei gleichzeitig in einer lebendigen und verlässlichen Nachbarschaft aktiv und gemeinschaftlich zu leben. Bei Pflege- und Betreuungsbedarf bieten ambulant betreute Wohngemeinschaften die Möglichkeit zum selbstbestimmten und gemeinschaftlichen Leben - in einer großen Wohnung mit Einzelzimmern und Gemeinschaftsbereichen.

Das Niedersachsenbüro Neues Wohnen im Alter lädt zu einer Fortbildung zum Thema: "Gemeinschaftliche Wohnprojekte und ambulant betreute Wohngemeinschaften: Initiieren, realisieren und fördern" am Donnerstag, den 27. April 2017 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Hildesheim ein.

Die Kosten für das Seminar betragen 59,- Euro incl. Seminarunterlagen und Getränke (35,- Euro für Mitglieder des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. www.fgw-ev.de).

Weitere Informationen finden Sie im Fortbildungsflyer.

Das vollständige Programm finden Sie im Termineintrag auf der Website des Niedersachsenbüros.

 


Region „Calenberger Land“ – ILE-Region „Calenberger Land“ sucht identitätsstiftendes Logo

Jedes Unternehmen, jede Region ist für seine Produkte oder ihre Besonderheiten bekannt, doch eine Gemeinsamkeit teilen sie sich alle: sie nutzen ein Logo. Ohne ein Logo geht es nicht, auch nicht für die ILE-Region „Calenberger Land“!

Ein Logo ist für die ILE-Region „Calenberger Land“ von enormer Wichtigkeit und stellt einen wichtigen Identifikationsfaktor dar. Für die ILE-Region „Calenberger Land“ wird deshalb ein einheitliches Logo gesucht. Das Logo soll zukünftig bei allen Auftritten der ILE-Region „Calenberger Land“ eingesetzt werden und den Wiedererkennungswert der Region steigern. So soll es z.B. für den Newsletter, auf Bannern und der Internetseite der Region angewendet werden.

Die Lenkungsgruppe ILE-Region „Calenberger Land“ lobt aus diesem Grund einen Wettbewerb aus, an dem sich neben Grafikbüros aus der Region auch interessierte Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Gesucht wird ein Logo, welches sowohl Bild- als auch Wortelemente in sich vereint und einen Bezug zur Geschichte und zum Naturraum der Region herstellt.

Das Siegerlogo wird durch die Mitglieder der Lenkungsgruppe ermittelt. Als Preisgeld winken dem Gewinner 500 Euro. Die Entwürfe sind bis zum 24. Februar 2017 beim Regionalmanagement (Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft, Mühlenweg 60, 29358 Eicklingen) einzureichen. Bei Fragen steht Ihnen unsere Regionalmanagerin, Frau Viehweg unter 05149 / 186 080 zur Verfügung.

 


Die ILE-Region „Calenberger Land“ zieht Bilanz

Nach einem dreiviertel Jahr Regionalmanagement wurden allein für zwei Leuchtturm-Projekte über 400.000 Euro Fördermittel  bewilligt.

Bereits im ersten Jahr der Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Calenberger Land“ kann die Region auf innovative Projekte zurückschauen: Das Bundesmodellvorhaben RegioLAB befindet sich in der Umsetzungsphase. Von der ursprünglichen Idee, an einem Standort verschiedene Akteure und Anbieter aus verschiedenen Branchen zusammenführen, gehen jetzt die Bestrebungen, in leer stehenden Gebäuden Mieträume als Coworking-Raum einzurichten. Mit dieser Idee nimmt die ILE-Region „Calenberger Land“ eine Vorreiterrolle im ländlichen Raum ein. Unterstützt wird dieses Projekt neben Bundesmitteln auch durch die Region Hannover.

Die Realisierung des Dorfgemeinschaftshauses in Bredenbeck geht ab 2017 in die Umsetzungsphase. Allein für dieses Vorhaben konnten über Bundes- und EU-Gelder 354.000 Euro an Fördermitteln akquiriert werden. Herr Lütke vom Amt für regionale Landesentwicklung betonte auf der letzten Lenkungsgruppensitzung der ILE-Region „Calenberger Land“ die Bedeutung dieses Projektes: „Das Projekt hat für Niedersachsen einen Leuchtturmcharakter, ehrenamtliches Engagement zahlt sich aus und leistet einen wichtigen Beitrag für das dörfliche Miteinander“.

Ein weiteres bedeutsames Projekt ist die Umnutzung des Anna-Forcke-Stifts zu einem Hospiz. Für das Antragsjahr 2017 sollen über die Landesrichtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung zwei Anträge gestellt werden. Weitere Projekte sind für 2017 geplant: die Umfeldgestaltung der Wasserräder im Deister, die Einrichtung eines Dorfladens in Lenthe und der Brückenneubau in Landringhausen als Verbindungselement zwischen Landringhausen und Ostermunzel.

Gemeinsames Merkmal aller Projekte ist das bürgerschaftliche Engagement. Dominierten in den vergangenen Förderperioden noch kommunale Projekte das Fördermittelgeschäft, so ändert sich dieses Bild stetig. Hintergrund sind die knappen kommunalen Kassen. Diesen Umstand hat auch das Land Niedersachsen erkannt. Mit der Neufassung der ZILE-Richtlinie wird die Förderquote für Vereine, Genossenschaften deutlich angehoben, um das ehrenamtliche Engagement weiter zu stärken.

 


ILE-Region "Calenberger Land" -  1. Regionalversammlung

Nach einer langen Übergangsphase fand am 9. August 2016 im Bürgersaal in Gehrden die erste Regionalversammlung der Netzwerkpartner der ILE-Region „Calenberger Land“ statt. Mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger aus der Region nahmen daran teil.
Ein großes Anliegen im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) „Calenberger Land“ 2014 war die Stärkung der ländlich geprägten Ortschaften sowie die Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Dieser Herausforderung haben sich bereits zwei Projekte angenommen: Die Region „Calenberger Land“ nimmt am bundesweiten Modellvorhaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) „ZUKUNFT VERSORGEN / Regio-LAB“ teil. Über dieses Modellvorhaben sollen Standorte gestärkt und entwickelt werden, die einen Beitrag zur regionalen und örtlichen Daseinsvorsorge leisten und untereinander vernetzt sind. Die Standorte sollen nicht losgelöst voneinander betrachtet werden, sondern im Ergebnis ein Versorgungsnetz innerhalb der ILE-Region „Calenberger Land“ bilden. Die Entwicklung dieser kooperativen Versorgungsstrukturen in den Orten leistet einen aktiven Beitrag zur Innenentwicklung der Dörfer in der Region „Calenberger Land“, sind aber auch für die Dorfbevölkerung von immenser Bedeutung. Mit der Bündelung von Funktionen an einem Ort kann an diesen Standorten z.B. ein neuer Dorftreffpunkt entwickelt werden.

Einer dieser zukünftigen Standorte ist das integrative Dorfgemeinschaftshaus Bredenbeck. Mit Unterstützung durch EU- und Bundesfördermittel wird in den nächsten Monaten eine leerstehende  Scheune in Bredenbeck zum integrativen Dorfgemeinschaftshaus  umgebaut. Zukünftig finden hier eine Gaststätte, Räumlichkeiten für die örtlichen Vereine und ein Quartiersmanagement ihre neue Heimat. Auf der Internetseite www.dorfgemeinschaft-bredenbeck.de können die aktuellen Entwicklungen zum Dorfgemeinschaftshaus nachverfolgt werden.

 


Newsletter - DEMOS

Der Newsletter DEMOS informiert über demografische Veränderungen und deren Auswirkungen auf Politik, Entwicklung, Wirtschaft und Gesellschaft. Die aktuelle Ausgabe Nr. 194 finden Sie hier.

(Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung)


Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser informiert über thematische Schwerpunkte in der EU-Förderperiode 2014-2020

Als Startschuss für das Zusammenwirken in der Region lud das Amt für regionale Landesentwicklung Kommunen, Hochschulen und Institutionen sowie weitere zentrale Akteure aus der Region zu einer regionalen Auftaktveranstaltung zur EU-Förderperiode 2014-2020 am 20.07.2015 nach Hildesheim ein. Mehr als 200 Gäste fanden sich zu diesem Anlass in Hildesheim ein.

Gemeinsam mit Vertretern der Staatskanzlei, der Ministerien und der NBank informierte die Landesbeauftragte Karin Beckmann über die künftigen Fördermöglichkeiten und ihren Beitrag zur regionalen Landesentwicklung in Niedersachsen.  Zusätzlich standen den Teilnehmenden die zentralen Ansprechpartner des ArL Leine-Weser und der NBank an sechs Themeninseln zum persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

(Quelle: Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser)


Brüssel genehmigt ELER-Förderprogramm für den ländlichen Raum

In einer Pressemitteilung hat das Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bekanntgegeben, dass die EU-Kommission am Dienstag den 26.05.2015 das neue niedersächsische ELER-Entwicklungsprogramm „PFEIL" genehmigt hat. Mit diesem Programm werden in der neuen Förderperiode bis 2020 zahlreiche Maßnahmen in den ländlichen Räumen in Niedersachsen und Bremen unterstützt.

Die Europäische Union stellt für das PFEIL-Programm insgesamt rund 1,12 Milliarden Euro aus dem ELER-Fonds zur Verfügung.  Zusammen mit der nationalen Ko-Finanzierung (ca. 500 Millionen Euro) und zusätzlichen nationalen Mitteln (ca. 670 Millionen Euro), die ergänzend zum PFEIL-Programm eingesetzt werden, stehen in dieser Förderperiode damit etwa 2,3 Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln bereit. Mit dem niedersächsischen PFEIL-Programm werden insgesamt 30 Fördermaßnahmen und diverse Untermaßnahmen angeboten.

"Das PFEIL-Programm ist hochgradig innovativ und ein wichtiger Baustein, um der demografischen Entwicklung in den ländlichen Räumen effektiv entgegentreten zu können", sagte die für Europa und regionale Entwicklung zuständige Staatssekretärin Birgit Honé. Durch schnelles Internet, Mobilität und Nahversorgung nutze die Landesregierung die ELER-Mittel in enger Abstimmung mit den weiteren EU-Fonds zielgerichtet für Niedersachsen.

„Die Förderung aus diesem Programm lebt von der Mitwirkung zahlloser Akteure in der Landwirtschaft, in Verbänden etwa des Umwelt- und Naturschutzes, in Kommunen und anderen öffentlichen Stellen sowie vom Engagement vieler Menschen zum Beispiel in den LEADER-Regionen", so Minister Meyer. Mit dieser Unterstützung werde das PFEIL-Programm zu einer Erfolgsgeschichte für den ländlichen Raum.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Quelle: Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz


Feierliche Urkundenübergabe für die ILE-Region Calenberger Land

Die ILE-Region Calenberger Land hat am 07. Mai 2015 in einer kleinen feierlichen Stunde die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren für die anstehende EU-Förderperiode 2014-2020 in Empfang genommen. Die anwesenden Bürgermeister und Kommunalvertreter haben gegenüber der Landesbeauftragten Frau Beckmann noch einmal deutlich gemacht wie wichtig die Förderung des ländlichen Raumes für Barsinghausen, Gehrden, Springen und Wennigsen ist. Im Vorfeld wurden für den Wettbewerb die anstehenden Herausforderungen im Entwicklungskonzept unter großer Bürgerbeteiligung im Herbst 2014 mit entsprechenden Zielsetzungen und Handlungsvorschlägen erarbeitet.

Die nächsten Schritte werden jetzt sein das eine europaweite Ausschreibung für das Regionalmanagement erfolgen wird, welches einen Zeitraum von mehreren Monaten in Anspruch nehmen wird. Das Regionalmanagement wird mit 75% von Land und EU für die nächsten sieben Jahre bezuschusst. Es hat die Aufgabe das entwickelte Konzept umzusetzen, ein tragfähiges  Akteuersnetzwerk aufzubauen, die einzelnen Projekte bis hin zu Realisierung zu führen, die Lenkungsgruppe mit Bürgermeistern, Sozial- und Wirtschaftspartnern zu begleiten, die Fördermittelakquise und Ko-Finanzierung durchzuführen und die jährlichen Rechenschaftsberichte zu fertigen.

Bis September diesen Jahres werden die geförderten niedersächsischen Regionen sich aber noch gedulden müssen, erst ab diesem Zeitpunkt wird es eine rechtskräftige Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen geben und auch das Landeskonzept von der EU genehmigt werden.

Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser hat zu diesem Anlass eine Pressemitteilung verfasst. Die überreichte Urkunde.finden Sie hier.


Region „Calenberger Land“ offiziell als ILE-Region anerkannt

Die Arbeit am Regionalen Entwicklungskonzept „Calenberger Land“ im vergangenen Jahr hat sich ausgezahlt. Am 23. April 2015 hat das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bekannt gegeben, welche Regionen für die Förderperiode 2014-2020 als ILE- bzw. LEADER-Region anerkannt werden. „Wir sind sehr erfreut, dass es uns trotz der kurzen Bearbeitungszeit gelungen ist, eine erfolgreiche Bewerbung abgegeben zu haben. Das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger aus der Region vor Ort war ein großer Pluspunkt“, so Bürgermeister Christoph Meineke der Gemeinde Wennigsen.

Damit ist der Weg bereitet, Fördermittel des Bundes und der Europäischen Union einzuwerben. Die Region „Calenberger Land“ gehört damit zu den 20 niedersächsischen Regionen, die das Land Niedersachsen für die Förderung über das Programm „Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE)“ ausgewählt hat. Über die Integrierte Ländliche Entwicklung wird der ländliche Raum in Niedersachsen gefördert. Um das Förderspektrum zu erweitern, wird in der Lenkungsgruppe auch eine Vertreterin aus der Region Hannover mitarbeiten, um auch über deren Förderprogramme Projekte umsetzen zu können.

Für die Region „Calenberger Land“ geht es in den nächsten Jahren insbesondere darum, die Auswirkungen des demografischen Wandels zu bewältigen. Es gilt die Lebensqualität unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu bewahren, indem Anpassungen und Innovationen für die Daseinsvorsorge unterstützt werden. Ziel ist ein sich als starker Lebens-, Naherholungs-, Natur- und Wirtschaftsraum gegenüber der Landeshauptstadt Hannover zu positionieren und die Stärken der Region in den Vordergrund zu stellen.

In einem nächsten Schritt wird das zur Steuerung des Umsetzungsprozesses benötigte Regionalmanagement ausgeschrieben.